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Sexueller Gewalt achtsam begegnen

Wenn Menschen mit Lern- und geistigen Behinderungen sexuell grenzverletzendes Verhalten zeigen, sind Fachleute aus allen Disziplinen besonders gefordert. 
Im Rahmen der Modularisierten Fortbildung der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention (DGfPI) wurden am Wochenende zwei Mitarbeiter des Ev. Kinderheims Herne für die pädagogisch-therapeutischen Begleitung von Menschen mit Lern- und geistigen Behinderungen in Frauenfeld (Schweiz) zertifiziert.
Um sich dieser Herausforderung professionell zu stellen haben Sabrina Wahlers und Marcel Schmidt von der Intensivwohngruppe KommPass´ den vom Forensischen Institut Ostschweiz (Forio) durchgeführten Kurs „Opfergerechte Täterarbeit mit Sexualdelinquenten mit Lern- und geistiger Behinderung“ mit der praxisbezogenen Präsentation ihrer Abschlußarbeiten erfolgreich absolviert.
Neben den wissenschaftlichen Grundlagen, spezifischer Diagnostik und Behandlungsansätzen wurden auch Methoden des Risikomanagements praxisorientiert vermittelt. 
Zum Abschluss der Ausbildung nehmen die Mitarbeiter ab September in Hamburg am Seminar für die therapeutische Begleitung von Kinder- und Jugendlichen teil. Damit erweitert das Ev. Kinderheim Herne seine Qualität im Umgang mit grenzverletzenden Jugendlichen.

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