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Interdisziplinärer Therapeutischer Dienst (ITD)

-Der Interdisziplinäre Therapeutische Dienst (ITD) stellt sich vor-

Unsere Haltung

Alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sowie die Personen, die diese umgeben und für sie wichtig sind, sind im ITD willkommen und können sicher sein, mit Wertschätzung und Respekt behandelt zu werden.

Unsere Aufgabe sehen wir darin, in den Menschen, die zu uns kommen, Ressourcen zu aktivieren, die es ihnen ermöglichen, ihre Lösungswege für die anstehenden Entwicklungsherausforderungen zu finden. Grundsätzlich haben wir die Haltung diese Menschen in ihrer Eigenständigkeit, Autonomie und in ihren Selbstwirksamkeitserfahrungen im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten zu unterstützen.

In den Beratungsangeboten erfährt jeder einen Schutz- und Weiterentwicklungsraum.

Da wir wissen, dass die angestrebten Entwicklungsziele in der Regel am besten in Kooperation zwischen beraterischer und pädagogischer Unterstützung erreicht werden können, klären wir zu Beginn eines Beratungsprozesses ab, ob eine solche Kooperation möglich und sinnvoll ist und wie diese konkret umgesetzt werden kann. In der Regel ist es möglich sowohl einen Schutzraum als auch eine inhaltliche Kooperation zwischen Pädagogik und psychologischer Beratung herzustellen.

Generell vertreten wir die Auffassung, dass unsere Angebote die Wohngruppen darin unterstützen sollen, Lösungsprozesse und Entwicklungsmöglichkeiten bestmöglich zu fördern.

Aufgabengebiete:

  • Durchführung von Einzel- und Gruppen- und psychologische themenzentrierte Familienberatung
  • Unterstützung bei Kriseninterventionen
  • Teilnahme an Teamsitzungen zur Teamberatung und/oder Fallbesprechungen
  • Teilnahme an Hilfeplangesprächen und Fallkonferenzen
  • Diagnostik
  • Überleitung zu psychotherapeutischen Kollegen
  • Kooperation und Netzwerkarbeit mit z.B.
    • pädagogischen Einrichtungen
    • Kliniken
    • Fachärztinnen und Fachärzten
    • Beratungsstellen
    • Schulen
    • Kindertagesstätten
    • und andere

 


Luise Stolzenhain (Diplom Psychologin)

Mein Name ist Luise Stolzenhain. Ich bin Diplom Psychologin und arbeite seit 2010 im Evangelischen Kinderheim Herne.

Meine Schwerpunkte liegen im Bereich der Klinischen Psychologie, wobei ich besonderes Interesse und Kenntnisse in den Bereichen: Traumatisierungen, Posttraumatische Belastungsstörung, Psychosen sowie auf Persönlichkeitsstörungen (unter anderem Borderline) habe. Außerdem interessiere ich mich sehr für die neurowissenschaftlichen Aspekte psychischer Auffälligkeiten. Natürlich arbeite ich auch gerne mit Menschen, die Symptome anderer Störungsbilder aufweisen. Besonders wichtig ist mir hierbei eine systemische Betrachtungsweise heranzuziehen, da ich mich in dem Bereich fortgebildet und eine dementsprechende Haltung verinnerlicht habe.

Weitere Informationen zur Person

Mein Tätigkeitsfeld umfasst Diagnostik, Einzelberatung, Teamberatung, Psychoedukation (also das Erklären psychischer Störungen), Krisenintervention und vieles mehr. Da ich mich gerne mit aktuellen wissenschaftlichen Studien, Aufklärung, sowie kritischem Denken auseinandersetze, bin ich Mitglied in der GWUP.

Mir ist wichtig zu Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein gutes Vertrauensverhältnis aufzubauen, um ihnen so bei der Bewältigung von Krisen, Sorgen und Ängsten beistehen zu können, sodass sie aus diesen gestärkt hervorgehen. Dabei stehen Respekt und Wertschätzung im Vordergrund.

Kreative, unorthodoxe Lösungen gemeinsam mit jungen Menschen zu finden, macht mir großen Spaß. Jeder Mensch trägt eine besondere Fähigkeit/Botschaft in sich. Daran glaube ich. Mein Ziel ist es, dieses bewusst zu machen, sodass jeder seine eigenen Talente und Fähigkeiten entdecken und entfalten kann, bzw. sich dieses zutraut.

Hier nochmal etwas zu meinen Funktionen und Weiterbildungen:

  • Diplom Psychologin
  • PTBS Curriculum mit Schwerpunkt Narrativer Expositionstherapie (NET)
  • Systemische Interaktionsberaterin (SIT)
  • Assessorin für Potenzial Assessments
  • Marte Meo Practitioner (in Ausbildung Marte Meo Competence Center Ruhr)
  • Mitglied in der GWUP

 

Stefan Waschlewski (Diplom Psychologe)

Mein Name ist Stefan Waschlewski, ich bin Diplom-Psychologe und arbeite seit 2014 im Evangelischen Kinderheim Herne.
Ich habe Fortbildungen zu den Themengebieten Gewalt und Trauma absolviert und arbeite schon seit sehr vielen Jahren mit Menschen, die Gewalt oder andere schlimme Sachen erleben mussten und die Unterstützung in Anspruch nehmen wollen, das Erlebte zu verarbeiten, sodass sie zum Beispiel nicht mehr so oft daran denken müssen oder nicht mehr so häufig mit schweren Gefühlen zu tun haben wollen.
Sehr gerne arbeite ich auch mit Kindern und Jugendlichen, die den Mut haben, selber nicht mehr gewalttätig sein zu wollen und mit meiner Unterstützung neue Wege finden wollen, Konflikte oder Frust gewaltfrei zu lösen.

Ich finde es richtig, dass wichtige erwachsene Bezugspersonen ihre Kinder in deren Entwicklung begleiten, von daher ist es für mich selbstverständlich, Eltern oder Familien zu beraten, damit alle Familienmitglieder ihre Stärken entdecken und sich verstehen zu können.

Weitere Informationen zur Person
Beratung anzunehmen, sich zu zeigen in der Beratung – das alles erfordert auch Mut und Ehrlichkeit. Von daher habe ich immer sehr viel Respekt für Menschen, die sich das trauen.

Es ist für mich absolut selbstverständlich, alle Menschen mit Respekt und Wertschätzung zu behandeln – hier passiert nichts, was die Grenzen derer verletzt, die sich mir anvertrauen – keine Provokation, kein Beleidigen und auch keine Abwertung. Beratung ist ein Schutzraum – und den biete ich gerne an.

Hier nochmal etwas zu meinen Funktionen und Weiterbildungen:

  • Dipl-Psychologe
  • Systemischer Familientherapeut (IfW-SG)
  • Systemischer Traumatherapeut (ifs)
  • Gewaltberater/Gewaltpädagoge (GHM)
  • Marte Meo Practioner (Marte Meo Competence Center Ruhr)
  • Seit 2012 Mitglied im erweiterten Vorstand der BAG KJSGV (Bundesarbeitsgemeinschaft für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit sexualisiert grenzverletzendem Verhalten e.V.)

 

Jonas Thomas (M. Sc. Psychologe)

Mein Name ist Jonas Thomas. Ich bin Psychologe (M. Sc.) und arbeite seit 2019

im Evangelischen Kinderheim Herne.

Die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren Familien bereitet mir in erster Linie viel Freude. Mit den jungen Menschen zusammen Herausforderungen zu identifizieren und Strategien zur erfolgreichen Bewältigung gemeinsam zu erarbeiten, ist eine gewinnbringende Aufgabe.

Während meines Aufenthaltes in Ruanda, habe ich wertvolle Erfahrungen in der Arbeit mit traumatisierten Menschen machen können. Ich unterstützte dort eine lokale Psychologin in der Begleitung und Unterstützung von Überlebenden des Genozids in 1994, sowie in der Psychoedukation zu und Prävention von generationsübergreifenden Traumafolgen an Schulen und Universitäten. Da Traumafolgestörungen in Ruanda häufig mit einer Stigmatisierung verbunden sind, setzten wir uns ebenso für Aufklärung und Abbau von Vorurteilen in der Gesellschaft ein.

Besonders in Ruanda sowie während anderer Auslandsaufenthalte begegnete ich Menschen mit, mir noch fremden, Hintergründen. Eine Begegnung auf Augenhöhe, eine Offenheit gegenüber Unbekanntem und die Reflektion der eigenen Sichtweisen waren essentiell für die Kommunikation miteinander und den Aufbau einer Beziehung. In der Beratung ist es mir daher wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem sich alle Klient*Innen wahrgenommen, wertgeschätzt und respektiert fühlen. Junge Menschen, die zu mir kommen, sollen erleben, dass sie nicht auf  ihre Verhaltensweisen oder psychischen Auffälligkeiten reduziert werden, sondern ganzheitlich beachtet und wahrgenommen werden. Dabei schauen wir uns besonders ihre Ressourcen an und nutzen diese zur Erarbeitung von Lösungsstrategien für individuelle Herausforderungen.

Beratung zu suchen und sich auf diese einzulassen, setzt häufig viel Mut und Überwindung voraus. Ich schätze das, mir entgegengebrachte, Vertrauen der jungen Menschen daher sehr und gehe mit diesem verantwortungsvoll um.

 

 

Jeanette Teichmann-Wickenhöfer (Gesprächspsychotherapeutin GWG)

Mein Name ist Jeanette Teichmann-Wickenhöfer. Ich bin seit 2007 im Evangelischen Kinderheim Herne. Meine Hauptaufgabe besteht aus erziehungsleitenden Tätigkeiten in unterschiedlichsten Systemen. Daher betrachte ich mich häufig als Bindeglied zwischen den pädagogischen Fachkräften und den Kindern und Jugendlichen mit psychotherapeutischem Bedarf. Erst wenn ein ausreichendes Fallverständnis vorhanden ist, können pädagogische Interventionen sinnvoll entwickelt und angemessen umgesetzt werden.
Meine Haltung gegenüber Menschen, die mich in meiner Funktion im ITD aufsuchen ist klientenzentriert. D.h. ich begebe mich mit ihnen gemeinsam auf eine Suchbewegung vom aktuellen Standort aus. Wir betrachten bisherige Lösungsstrategien und überprüfen diese auf ihre Wirksamkeit, schauen nach Ressourcen, suchen Verbündete.

Weitere Informationen zur Person
Ich bemühe mich, einen Ort zu bieten, an dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene sich sicher fühlen können und stelle mich als Übungsfeld für die Entwicklung alternativer Beziehungsgestaltung zur Verfügung. Dabei begegne ich den Menschen mit wertschätzender Akzeptanz und einer authentischen Haltung. Ich bleibe im Sprachgebrauch frei von Fachbegriffen und dem, was ich als therapeutische Floskeln empfinde.

  • Diplom-Sozialpädagogin
  • Gesprächspsychotherapeutin (GWG)
  • Körperpsychotherapeutin (GFK Institut Schweiz)
  • Traumatherapeutin
  • Approbation für Kinder und Jugendliche
  • Heilkundliche Zulassung für Erwachsene
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