1. Kurzkonzept:

Die angenommene Erweiterung der Möglichkeiten menschlicher Entwicklung und Entfaltung in und durch unsere moderne Gesellschaft geht tatsächlich mit einer starken Verarmung an sinnlicher Wahrnehmung, an sinnlich-praktischem Wissen, an Gestaltungsvermögen und an den auf diesen Tätigkeiten aufbauenden psychischen rationalen und sozialen Fähigkeiten einher.

Auf diesen Mangel lassen sich wesentliche Probleme hilfebedürftiger bzw. hilfesuchender junger Menschen zurückführen. In der weiteren Entwicklung können diese Probleme oftmals durch verstärkte und intensive Hilfebemühungen und Angebote gelöst werden. Häufig sind Kinder und Jugendliche aber, deren versäumte Ausbildung der Persönlichkeit und deren versäumte Erfahrung an Selbstgefühl und / oder Zusammenleben mit anderen zu besonderen Verhaltensauffälligkeiten führte, (emotionale Verwahrlosung, Leistungsverweigerung, besondere antisoziale Verhaltensweisen, besondere Gewaltbereitschaft usw.) auch mit Regelangeboten der Jugendhilfe nicht mehr zu erreichen oder nicht mehr „zu verkraften“. Häufig haben diese Kinder / Jugendlichen unterschiedliche Jugendhilfeeinrichtungen durchlaufen bzw. mehrfache Psychiatrieaufenthalte hinter sich... mehr

 

 

 


 

 

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